Zukunftssicherheit für Unternehmensdaten- - Iron Mountain entlastet Unternehmen mit dem Restoration Assurance Programme bei der Katalogisierung und Archivierung ihrer Back-up-Tapes

Hamburg – 6. Februar 2018 - Das weltweite Datenaufkommen wird sich in den Jahren 2016 bis 2025 auf 163 Zettabyte etwa verzehnfachen [1]. In sämtlichen Bereichen eines Unternehmens, sei es Entwicklung, Produktion, Marketing, Vertrieb oder Personal, wächst der Berg unternehmenskritischer Daten; dabei müssen diese jahrelang unkompliziert verfügbar sein – sei es um an frühere Projektdaten zu gelangen oder um gesetzliche Vorgaben wie Aufbewahrungs- und Löschfristen im Zuge der EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) einzuhalten. Viele Unternehmen sind darauf nicht eingestellt und sehen sich mit großen Herausforderungen bei der sicheren Archivierung und Compliance-gerechten Vorhaltung konfrontiert. Mit dem Restoration Assurance Programme (RAP) unterstützt Iron Mountain, global führender Dienstleister im Bereich Archivierungs- und Informationsmanagement, Unternehmen bei der langfristigen Aufbewahrung sowie Instandhaltung ihrer Archivbänder und ermöglicht gleichzeitig schnellen Zugriff auf benötigte Daten.

Viele Unternehmen lagern ihre Daten auf Tapes, die sich zwar laut Bitkom grundsätzlich am besten für Langzeit-Back-ups oder zur Erfüllung von Compliance-Anforderungen eignen [2]; dennoch veralten diese mit der Zeit. Besonders brisant kann dies in dringlichen Anfragefällen werden, sei es bei der Erfüllung von Dokumentations- oder Mitwirkungspflichten in einem Rechtsstreit oder der Wiederaufnahme eines Firmen- oder Kundenprojektes, denn dann muss zudem schnell auf die Archivbänder zugegriffen werden können. Spätestens an diesem Punkt stellen sich in vielen Unternehmen die Fragen: Auf welchem Tape lagern die Daten? Handelt es sich um alte Tapes? Wenn ja, sind diese noch intakt? Wie lässt sich darauf zugreifen, wenn die ursprüngliche Infrastruktur (Software/Hardware) für diese Tape-Generation nicht mehr existiert oder das Know-How inzwischen nicht mehr vorhanden ist?

Das Iron Mountain Restoration Assurance Programme erleichtert die Instandhaltungs- und Back-up-Prozesse für Unternehmensdaten und gestaltet diese zukunftssicher. Der Prozess ist auditierbar, die Kosten sind planbar und die potenziellen Risiken im Zusammenhang mit Datenarchivierung werden deutlich verringert. Der Archivierungsspezialist setzt dabei auf eine eigens entwickelte Technologie, die im Vergleich zu nativen Katalogisierungs-, Restorations-, und Processing-Technologien für eine effizientere und rasch umsetzbare Instandhaltung oder Wiederherstellung sorgt und außerdem den unkomplizierten Zugriff auf die Archiv-Daten ermöglicht. Alle eingehenden Medien werden in sicheren Einrichtungen mit speziell entwickelter Struktur aufbewahrt, die die Lebensdauer der Archivbänder maximiert, und in denen sie gemäß Aufbewahrungsfristen verwaltet werden. Gleichzeitig werden sie in einer Projektdatenbank protokolliert, um sicherzustellen, dass die physischen Attribute jedes Archivbandpakets – zum Beispiel Name der Tapes, Anzahl der Tapes nach Medientyp, Barcode-Etiketten, handschriftliche Etikettendetails und Behälterdetails – vollständig erfasst und aufgezeichnet werden. Am Ende jedes Restoration-Projekts werden die angeforderten Dateien entweder über ein verschlüsseltes USB-Laufwerk oder eine DVD an den Kunden übergeben, zusammen mit einem vollständigen Bericht über die Kontrollkette sowie dem ursprünglichen Quellmedium.

"Mit dem Iron Mountain Restoration Assurance Programme eliminieren Unternehmen den hohen finanziellen und personellen Aufwand, der beispielsweise bei Fusionen oder Übernahmen aus Archivierung und unterschiedlichen Back-up-Lösungen entsteht und dennoch können die Daten zukunftssicher vorgehalten werden. Durch die systematische Katalogisierung und Verschlagwortung der Daten, sind diese schnell auffindbar und dank der von uns bereitgestellten Technologie über eine zentrale Plattform direkt abrufbar. Die permanente Datenverfügbarkeit erspart kostspieliges und zeitaufwändiges Suchen und ermöglicht souveränes Handeln im Rechtsfall: Zudem können Anforderungen hinsichtlich Compliance und Offenlegung stets zuverlässig erfüllt werden“, erläutert John Wegman, Managing Director DACH-Region bei Iron Mountain.

Vorteile des Iron Mountain Restoration Assurance Programme (RAP)

  • Kosten für Lizenzen, Wartung und Instandhaltung der Archivbänder-Infrastruktur zur Auslesung der Bänder fallen nicht mehr an.
  • RAP garantiert vorhersehbare Kosten und Lieferzeiten im Bedarfsfall, wenn auf Tapes archivierte Daten abgerufen werden.
  • Katalogisierung der Archivbänder stellt den schnellen Zugriff auf die Daten sicher – so kann im Ernstfall, beispielsweise zur Erfüllung von Beweispflichten, direkt reagiert werden.
  • RAP schafft Raum im Rechenzentrum, da dieser nicht mehr für die Bereitstellung der Geräte zur Auslesung der Tapes benötigt wird.
  • IT-Mitarbeiter, die für die zeitaufwändige Wartung und Wiederherstellung von Archivbändern verantwortlich waren, gewinnen Zeit und können diese in die Entwicklung von Software-Tools für das Unternehmen oder IT-Administration investieren.

Weitere Informationen zum Restoration Assurance Programme von Iron Mountain finden sich unter http://www.ironmountain.de/Knowledge-Center/Reference-Library/View-by-Document-Type/Demonstrations-Videos/R/Restoration-Assurance-Program.aspx

[1] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/267974/umfrage/prognose-zum-weltweit-generierten-datenvolumen/

[2] https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Bitkom-Leitfaden-Backup-Restore.html