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Bringt das EU-US Privacy-Shield-Abkommen bald Rechtssicherheit?

Datenschutzexperten von Iron Mountain informieren in einem Live-Webinar über den aktuellen Stand zur Safe-Harbor-Nachfolgeregelung

Hamburg – 11. Juli 2016. Seit Monaten finden Verhandlungen um das US-Datenschutzschild (“Privacy Shield“), die transatlantische Nachfolgeregelung von Safe Harbor, statt. Der Großteil der EU-Staaten hat Berichten zufolge [1] inzwischen seine Zustimmung zu einer überarbeiteten Version des transatlantischen Datenaustauschabkommens erteilt, doch viele Fragen sind noch offen: Wie werden europäische Daten in den USA geschützt und wann tritt Privacy Shield in Kraft? Unternehmen, die personenbezogene Daten in die USA übermitteln und somit von der Aufhebung des Safe-Harbor-Abkommens betroffen sind, könnte die Neuregelung endlich Rechtssicherheit bringen. In einem kostenlosen Live-Webinar am 19. Juli (10 Uhr) des Informationsmanagement-Dienstleisters Iron Mountain erfahren Interessierte, wie sie die Sicherheit ihrer geschäftskritischen Daten weiterhin gewährleisten und welche Maßnahmen die Einführung von “Privacy Shield“ begleiten sollten.

Durch das Webinar führen Hans-Günter Börgmann, Geschäftsführer der Iron Mountain Deutschland GmbH, und Manuela Sube, die Iron Mountain-Datenschutzbeauftragte und Mitglied der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit. Abschließend findet eine offene Fragerunde per Chat statt.

“Viele Unternehmen sind von der Safe-Harbor-Aufhebung betroffen: sei es durch den Einsatz von Social-Plugins auf einer Webseite, der Nutzung von Tools aus den USA zur Optimierung der Workflows oder zur Datenanalyse oder durch die Aufbewahrung von Kundendaten auf Servern in den Vereinigten Staaten. Alle Unternehmen, für die der Datentransfer in die USA notwendig oder gar Teil des Geschäftsmodells ist, sollten entsprechende technische und organisatorische Maßnahmen ergreifen“, erklärt Hans-Günter Börgmann, Geschäftsführer der Iron Mountain Deutschland GmbH.

“Die Rechtslage ist noch nicht abschließend geklärt, aktuell bieten EU-Standardvertragsklauseln, Binding Corporate Rules (verbindliche Unternehmensregelungen) oder Verträge zur Auftragsdatenverarbeitung Rechtssicherheit. Unsere Webinare sollen eine zusätzliche Unterstützung für die Unternehmen sein, um sich auf das Privacy-Shield- Abkommen einzustellen“, so Börgmann weiter.

Aktueller Verhandlungsstand

Nach einer Klage gegen die Übermittlung von Daten in die USA durch das soziale Netzwerk Facebook erklärte der Europäische Gerichtshof das Safe-Harbor-Abkommen am 6. Oktober 2015 für ungültig. Die rechtliche Übergangsfrist endete am 30. April 2016, besteht jedoch solange fort, bis die Verhandlungen zum Privacy-Shield-Abkommen zwischen den USA und der EU abgeschlossen sind.

Der derzeitige Entwurf von Privacy Shield basiert auf Briefen von Vertretern der US-Regierung. Diese enthalten schriftliche Zusagen über den Schutz von europäischen Daten in den USA. Unter anderem sieht das Abkommen vor, dass nur zertifizierte US-Unternehmen europäische Daten verarbeiten dürfen.

[1] http://m.heise.de/newsticker/meldung/EU-US-Datentransfer-EU-Mitgliedstaaten-stimmen-Privacy-Shield-zu-3262434.html

Webinar: 19. Juli 2016

Agenda:

10:00 - 10:20 Neueste Entwicklungen zum EU-US Privacy-Shield-Abkommen

10:20 - 10:30 Offene Fragerunde per Chat

Interessierte können sich unter http://evm.ironmountain-event.de/event.php?eid=5034&status=teilnehmer&ref=99999999&src=PRESS anmelden.

Die Zugangsdaten zum Webcast werden nach erfolgreicher Registrierung per E-Mail versandt.

Haben Sie an der aufgezeichneten Version des Webinars im Anschluss Interesse? Dann tragen Sie sich bitte in den E-Mail-Verteiler von Iron Mountain ein:

http://go.ironmountain.eu/subscribe_Germany

Über die Iron Mountain Deutschland GmbH

Iron Mountain ist ein global führender Dienstleister für Lösungen im Bereich Archivierung- und Informationsmanagement. Iron Mountain bietet den mehr als 220.000 Unternehmen, die weltweit auf Iron Mountain vertrauen, eine Archivinfrastruktur von über 7,4 Millionen Quadratmetern, verteilt auf mehr als 1.350 Einrichtungen in 45 Ländern, um das zu schützen und zu erhalten, was den Kunden am wichtigsten ist. Das Dienstleistungsportfolio von Iron Mountain umfasst Aktenmanagement, Datenmanagement, Scanning und Digitalisierung, Rechenzentren, die Lagerung und Logistik von Kunstgegenständen sowie die sichere Aktenvernichtung, um Kunden bei der Compliance-gerechten Aufbewahrung ihrer Dokumente, der Reduzierung ihrer Lagerkosten, der Notfallwiederherstellung und der effizienteren Nutzung ihrer Informationen zu unterstützen.

1951 gegründet, speichert und schützt Iron Mountain Milliarden von Informationen, darunter kritische Geschäftsdokumente, elektronische Informationen, medizinische Daten sowie kulturelle und historische Gegenstände. In Deutschland unterhält Iron Mountain 17 Archivcenter. Weitere Informationen: www.ironmountain.de

Redaktionskontakt

Laura Bauer

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Laura.Bauer@essentialmedia.de

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Verena Garske

Iron Mountain Deutschland

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