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Webinar: Cloud Backup

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Sprecher: Daniel Brunnert (Channel Sales Manager, Carbonite) und Sven Sauer (Data Management, Iron Mountain)

Cloud Backup: Strategien zum Schutz vor Cyber-Angriffen und Datenverlust

Ein Blick auf die aktuelle Statistik zum Thema Datenverlust in Unternehmen ist alarmierend: 80% aller Unternehmen waren bereits von Datenverlust betroffen. Allein 2019 beläuft sich laut Bitcom der Schaden durch Datenverluste in Deutschland auf 103 Mrd. Euro! Im Vergleich dazu waren es im Jahr 2017 nur 55 Milliarden Euro. Die durch Datenverluste und deren Wiederherstellung verursachten Kosten haben sich innerhalb von 2 Jahren fast verdoppelt!

Cyberkriminalität hat Hochkonjunktur

Der Großteil des entstandenen Schadens ist auf Cyberkriminalität zurückzuführen. Das Geschäft mit Cyberkriminalität brummt und die Hürden sind niedrig – mit wenig krimineller Energie kann Schadsoftware billig im Darknet gekauft und selbst ohne Programmierkenntnisse verbreitet werden.

Das BKA hat im Jahr 2019 86.000 Fälle von Cyberkriminalität dokumentiert – und das ist nur die Spitze des Eisbergs, die Dunkelziffer ist um ein Vielfaches höher: nur etwa 9% der Angriffe werden zur Anzeige gebracht, denn die Unternehmen befürchten, ihr Image zu verlieren. Wer gibt schon gerne zu, dass seine Daten nicht gut gesichert sind?

2018 zählte vor allem erpresserische Ransomware zu den größten Bedrohungen für Unternehmen – im Oktober 2018 fand weltweit alle 40 Sekunden ein Cyber-Erpressungsangriff auf ein Unternehmen statt. 2019 gab es weltweit mehr als 962 Mio. Malware-Systeme.

Mit dem Internet of Things und der Zunahme der Mobile Devices potenziert sich das Sicherheitsproblem für Unternehmen drastisch, denn für Hacker stellen diese Geräte höchstwillkommene zusätzliche Einfallstore dar. Allein im ersten Halbjahr 2019 fanden 105 Mio. Angriffsversuche statt. Zu den traditionellen Bedrohungen hat sich vor einigen Jahren das Cryptojacking gesellt – also das Eindringen auf Rechner oder Mobile Devices, um Kryptowährungen zu schürfen – und ist unaufhaltbar auf dem Vormarsch.

Datenwiederherstellung ist teuer und verschlingt Zeit

Im Jahr 2016 wurden 1 Milliarde Dollar an Ransomware-Erpresser zur Entschlüsselung der eigenen Daten gezahlt. Unternehmen verlieren im Schnitt ca. 23 Arbeitstage pro Jahr durch IT-Downtime.

Selbst mit bestmöglicher Schutzsoftware, können Unternehmen und Privatpersonen ihre Daten nicht hundertprozentig vor derartigen Angriffen schützen – die Hacker sind den Herstellern der Schutzsoftware immer eine Nasenlänge voraus.

Nur eine geeignete Backup-Strategie kann vor den geschilderten Szenarien schützen und verhindern, dass Unternehmen zu Opfern von Erpressern werden.

Bedrohung abwenden mit geeigneter Backup-Strategie

Doch wie sieht die richtige Backup-Strategie aus? In Zeiten, in denen sich Datenvolumina durch die Zunahme von mobilen Endgeräten, Erfassung von Echtzeitdaten, Überwachungssystemen und Videomaterial etc. alle zwei Jahre verdoppeln, stehen Unternehmen diesbezüglich vor einer riesigen Diskrepanz: Die Daten und hiermit die Anforderungen an die IT-Abteilung (Backup, Tests der Backup-Systeme, zunehmende Compliance-Vorschriften, D/R-Tests) wachsen ins Unermessliche, die Ressourcen der IT-Abteilungen in der Regel nicht. Klassische Datensicherungsmodelle wie Backup-to-Tape oder Backup-to-Disk-to-Tape werden zunehmend vom Backup in der Cloud abgelöst. Die klassische Sicherung auf Tapes oder Disk-to-Tape ist dann nach wie vor sehr gut, wenn das Datenvolumen nicht zu groß ist und die Restore-Zeiten für das Unternehmen akzeptabel sind.

Backup as a Service (BaaS)

Wenn sich Unternehmen für das Daten-Backup bei einem externen Cloud-Dienstleister entscheiden, entlasten sie ihre IT-Abteilung und setzen diese Ressourcen für andere Projekte frei. Gleichzeitig bietet die Cloud durch die räumliche Trennung von aktiven Daten und Datenbackup größtmögliche Sicherheit. Darüber hinaus sind Unternehmen flexibler hinsichtlich des Bedarfs an Speicherplatz und können Kosten besser kalkulieren. Bei der Wahl des Cloud-Anbieters sollten Unternehmen unbedingt darauf achten, dass dieser Compliance-Anforderungen wie sie beispielsweise die DSGVO vorgibt, gerecht wird.

Je nach Unternehmensgröße und Anforderung empfiehlt Iron Mountain unterschiedliche Backup-Installationen in der Cloud. Der Zugriff erfolgt über ein zentrales Portal, über das Unternehmen auf ihre Daten zugreifen können.